Ernst Thälmann

Gegen die Zerstörung der Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals bei Berlin machte Karl Nümmes dieses Lied, vorgetragen mit Jep auf einer Protestveranstaltung des Freundeskreises Ernst-Thälmann-Gedenkstätte am 18.8.2012 vor dem Thälmann-Denkmal in Berlin. 2019 sollte eine Gedenkveranstaltung in Buchenwald verboten werden, dort wo Teddy ermordet wurde, weil Stefan Engel „den Bogen zu heute“ spannen wollte.

Hier der aktuellste Text: 

1. Im Traum sah ich Ernst Thälmann, heute Nacht so kurz vor vier. 
Da stand er, von Menschen umringt. Dann schaute er zu mir. 
Nicht überlebensgroß war er, nicht aus Bronze, nicht aus Stein. 
Ein Mensch, gradlinig, unbeugsam. 
Sein Blick – lud mich ein! 

2. Ich sagte ihm: „In Ziegenhals will eine schmierige Hand 
die Erinnerung an dich begraben – der Herr ist Spekulant. 
Ein Lächeln umspielte seinen Mund. Er sagte: Beruhige dich.
Solange es Ausbeuter gibt, lebe – und kämpfe ich. 

3. Ich fragte: „Teddy, hast du sie gesehn, die staatstragende Hand?
Will dich mit Verboten begraben – das wurde jetzt bekannt. 
Ein Lächeln umspielte seinen Mund. Er sagte voll Zuversicht.
Solange es Unterdrückung gibt, lebe – und kämpfe ich. 

4. Ein Denkmal für Ernst Thälmann so wie das heut Nacht um vier 
zeigt: er ist mitten unter uns, das Denkmal – das sind wir! 
Nicht überlebensgroß, nicht aus Bronze, nicht aus Stein. 
Ein Mensch gradlinig, unbeugsam. Sein Blick – lädt uns ein! 

(cc)Text / Melodie: Karl Nümmes, Berlin, 8/94, 8/12 72 bpm www.nuemmes.de

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